Die kleine Bäckerei in Wettzell ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass es auch in kleinsten Dörfern meisterliche Handwerksbäckereien vorzüglicher Qualität geben kann.
Johann Achatz erzählt von den Herausforderungen, welche wechselnde Rahmenbedingung wie schwankende Temperatur und Luftfeuchtigkeit ebenso mit sich bringen wie die sich jährlich unterscheidenden Mehleigenschaften.

Stolz ist er, ohne Hefe auskommen zu können: „Die richtige Fermentation bringt alles mit sich“ meint er. Wichtig ist für ihn der optimale Grad der Säuerung im Teig: „Ein Zuviel ist da genau so schlecht wie ein zu wenig.“
Traditionsbewusstsein zeigt sein langjähriger Mehlbezug aus Niederbayern, der aus der Zeit vor 1972 stammt, als der Ort noch gar nicht zur Oberpfalz gehörte.

Im kleinen Bäckerladen herrscht eine familiäre Atmosphäre. Mutter und Ehefrau des Bäckers kennen ihre Kunden persönlich und wissen um ihre Wünsche.
