Buchweizen

Buchweizen ist zurück in der Oberpfalz. Drei Bio-Betriebe haben ihn in ihren Anbau aufgenommen und bringen damit eine sehr alte Kulturpflanze zurück auf die Äcker der Region.
- Biohof Hecht, Mähring
- Biohof Ziegaus, Laaber
- Naturland Harald Heinl, Schmidtstadt
In der frühen Neuzeit baute man Buchweizen vielerorts auf schwächeren Böden an, wo er in der Folge durch ertragreichere Kulturpflanzen verdrängt wurde. Botanisch gehört Buchweizen nicht zum Getreide, sondern zu den Knöterichgewächsen. Die einjährige Pflanze wächst schnell, bildet weiße Blüten und reift innerhalb einer vergleichsweise kurzen Vegetationszeit.
Buchweizen in der Küche

Die dreikantigen Samen werden wie Getreidekörner genutzt. Buchweizen ist von Natur aus glutenfrei. Er lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise verwenden. Ein Einstieg ist denkbar einfach:
- Geröstete Buchweizenkörner: Die ganzen Körner werden ohne Fett in der Pfanne geröstet und können als knusprige Zugabe über Salate, Gemüse oder andere Gerichte gestreut werden.
- Buchweizenrisotto: Die ganzen Körner werden wie Reis gegart und zu einem Risotto verarbeitet.
- Buchweizenpfannkuchen: Aus Buchweizenmehl lassen sich einfache Pfannkuchen backen – herzhaft oder süß.
- Pfannkuchenkekse: Sehr dünne Pfannkuchen werden vollständig getrocknet, bis sie fest und knusprig sind. So entsteht ein haltbares Gebäck mit einer ganz anderen Konsistenz als der ursprüngliche Pfannkuchen.
- Blinis aus Hefeteig: Für die klassische Variante wird ein Buchweizenteig mit Hefe angesetzt und gehen gelassen. Die kleinen Blinis werden anschließend in der Pfanne ausgebacken.
