Bereits in jungen Jahren hatte Matthias Wittmann den Wunsch, eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen. Der familiäre Hintergrund dafür war vorhanden, die Flächen jedoch weit verstreut. Nach ersten kleinen Anfängen ab 2012 wagte er 2022 den entscheidenden Schritt: In Rupprechtsreuth entstand ein vorbildlicher neuer Stall.

In der Folge wurde die Rotvieh-Mutterkuhherde erweitert. Inzwischen ist der Aufbau weitgehend abgeschlossen, und mehrere Herden grasen auf sieben Weiden. Lebensgefährtin Anna Gabler unterstützt tatkräftig den jungen Bauern. Allein die tägliche Betreuung der verstreuten Herden ist für die beiden mit viel Zeitaufwand verbunden.

Matthias Wittmann möchte künftig am Hof schlachten, die Zerlegung erfolgt im Schlachthaus Moosach.

Vermarktet wird über eine WhatsApp-Gruppe, die Ausgabe der Produkte erfolgt ab Hof. Neben den angebotenen Fleischpaketen gehören auch Pfefferbeißer, Polnische, Bratwürste, Bauernseufzer und Salami zum Sortiment.